Mit einem 47 Zoll Modell meldet sich auch LG auf dem Markt der 3D Fernseher zu Wort. Der LG 47LX9500 Test zeigt, was das erste 3D fähige TV Gerät der südkoreanischen Elektronikschmiede zu bieten hat.
Den Testern von Chip fiel zunächst die geringe Bautiefe des mit vollflächigem LED Backlight ausgestatteten Gerät auf. Die Verwendung besonders kleiner LEDs bringt die Platzersparnis in der Tiefe zustande. Dabei ist die LED Beleuchtung teilweise abschaltbar und sorgt mittels Local Dimming für eine Verbesserung des Kontrastes. Im Test verbesserte sich der Kontrast beim Schachbrettmuster dadurch auf brillante 248 : 1. Auch die Gamma-Abweichung von lediglich 1,45 Prozent wurde von den Testern als sehr gut eingestuft.
Der LG 47LX9500 Test: 3D Fernseher Features & Bildqualität
Das Gerät arbeitet mit einer Bildfrequenz von 400 Hz. Nach Einschätzung der Prüfer reichte die aber nicht aus, um ein vollständig sauberes Bild in 3D zu erhalten. Der LG 47LX9500 Test offenbarte deutlich bemerkbare Verdoppelungen der Konturen. Hier zeigt sich noch Entwicklungsbedarf. Ein integrierter Konverter von 2D zu 3D gehört bei diesem Gerät nicht zum Leistungsumfang.
Der Tuner für analogen und digitalen Kabelempfang sowie DVB-T erledigt seine Aufgaben nach Meinung der Experten insgesamt gut. Mit der Schärfe der Bilder waren sie zufrieden, auch wenn sich manchmal leichte Schattenbilder an bewegten Objekten zeigten. Am HD Empfang gab es dagegen keinerlei Kritikpunkte. Ebenso entsprach die Darstellung von DVD Filmen den Erwartungen. Auch die Detailschärfe dunkler Szenen war hierbei gut. Vorausgesetzt, der Raum ist komplett verdunkelt, denn das Display spiegelt sehr stark. Seine besten Bilder lieferte der LG 47LX9500 bei der Wiedergabe von Blu-rays.
Die jeweils zehn Watt der Lautsprecher und die fünf Watt des Subwoofers boten den Testern ein angenehmes und verzerrungsfreies Klangbild. Trotz der leichten Schwächen in der 3D Darstellung fiel der LG 47LX9500 Test insgesamt zufriedenstellend aus. Besonders die Wiedergabe von Blu-ray Discs war überzeugend. Den Preis von etwa 2300 Euro halten die Experten für angemessen.





