Android@Home: Haushaltssteuerung aus dem Hause Google

Das Betriebssystem von Google ist der stärkste Konkurrent von iOS, mit mit der Haushaltssteuerung Android@Home sollen die entsprechenden Geräte jetzt einen zentralen Platz im Haushalt bekommen. Auf der I/O-Developer-Konferenz in San Francisco wurde das Projekt erstmals räsentiert. Nach Vorstellungen der Produkt Manager sollen sich so die technischen Geräte zu Hause steuern lassen. Das soll von der Beleuchtung über die Stereoanlage bis hin zum Bewässerungssystem reichen.

Laut Aussagen des Unternehmens wollen sie bereits an Android@Home arbeiten. Mittels eines eigens dafür entwickelten Protokolls sollen die Android Geräte mit allen anderen eingebundenen kommunizieren. Vorerst soll das via USB funktionieren, im späteren Verlauf soll die Technik über Bluetooth funktionieren. Lighting Science, Hersteller von LED-Leuchten, plane noch für 2011 Produkte, die sich mit dem Android-System steuern lassen. Zur Vorstellung hat Google in San Francisco etwa die Bühnenbeleuchtung über die Android Plattform gesteuert. Nach dem Selben Prinzip soll diese mittels Applikationen mit verschiedenen Haushaltsgeräten kommunizieren.

Was hat Andoird@Home sonst noch zu bieten?

Ein Teil von Android@Home soll Project Tungsten werden. Dabei geht es um Kombigeräte, die einerseits ein Hub für verschiedene andere Geräte wie die heimische Stereoanlage sind, andererseits auch eine Schnittstelle zu Googles Cloud-Dienst Music Beta by Google bieten. Der Hub kann weiter dafür genutzt werden, die auf Music Beta by Google gespeicherte Musik direkt an seine Anlage zu streamen. Sind etwa mehrere Lautsprecher in unterschiedlichen Räumen positioniert, lassen sie sich einzeln ansprechen.

Unterstützt das Steuergerät die NFC-Technik, lässt sich diese ebenfalls einbinden. So kann man etwa eine CD an das Tablet halten, die anschließend von einer speziellen Software erkannt wird. Innerhalb weniger Sekunden würde man so als Verbraucher alle Informationen bezüglich der CD erhalten. Wird diese erneut vom Steuergerät erkannt, lässt sich die Musik direkt abspielen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Hersteller entsprechende Produkte in Zukunft mit der NFC-Technik bestücken. Eine Voraussetzung für Android@Home ist ein Update auf die Android Version 3.1. Mit diesem bekommen Android Geräte die Fähigkeit, als Host für USB-Geräte zu fungieren. Damit lassen sich Tablets unabhängig von Android@Home mit einer Tastatur verbinden. Weiter kann man etwa Fotos oder Videos von einem externen Gerät direkt auf sein Tablet laden.

Fazit & Ausblick zu Android@Home

Android@Home ist sicher eine intelligente und konsequente Weiterführung des Betriebssystems. Für den Hersteller bringt das natürlich den Vorteil, dass sie den Kunden weiter an das Unternehmen binden können. Wann genau der Dienst starten soll ist noch nicht bekannt. Ob und wie Smartphones eingebunden werden können ist leider auch noch nicht klar. Man kann allerdings mit Sicherheit davon ausgehen, dass viele Verbraucher auf den Dienst Android@Home zurückgreifen werden.

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