EOS 6D Test: Erste Meinungen zur Vollformat-Kamera von Canon

Auf der vom 18. bis zum 23. September 2012 in Köln stattfindenden Fotomesse Photokina hat der Elektronikhersteller Canon mit der EOS 6D seine neuste Spiegelreflexkamera vorgestellt. Dabei beeindruckt offenbar nicht nur der Preis des Geräts, der bei knapp 2000 Euro liegen soll. Auch mit der Ausstattung zeigten sich Experten vor Ort durchaus zufrieden. Schon jetzt ist in der Presse von der kompaktesten Canon-Kamera im Bereich der Spiegelreflexkameras die Rede. Um euch einen Überblick dazu zu liefern fassen wir in diesem EOS 6D Test die ersten, wichtigsten, Meinungen und News zur Vollformat-DSLR 6D zusammen.

Erste Details zur Canon EOS 6D Spiegelreflex

Mit der EOS 6D bietet der japanische Hersteller Canon zum ersten Mal in einer ihrer Spiegelreflexkameras GPS und WLAN an, wodurch sich einige neue Möglichkeiten ergeben. Unter anderem wird es möglich sein, dass eigene Smartphone mittels entsprechender App als Fernbedienung zu verwenden oder Fotos direkt ins Internet hoch zu laden. Zwar können bei Wiedergabe des Fotos per GPS auch die Koordinaten angezeigt an denen das Bild aufgenommen wurde, sogenannte Geotags inklusive Karte, wie man es beispielsweise von dem iPhone kennt, sind aber nicht möglich und offenbar auch nicht angedacht.
Darüber hinaus bietet die EOS 6D eine Bildauflösung von bis zu 20 Megapixeln, Videoaufnahmen in HD und einer maximalen Auflösung von bis zu 1080p inklusive Stereo Sound (Externes Mikro wird benötigt) und einen CMOS-Sensor.

Erste Eindrücke der Presse zur EOS 6D:

Unter anderem konnten die Kollegen von dpreview bereits Hand an die Canon EOS 6D legen und sich so einen ersten Eindruck von der Spiegelreflexkamera machen. Dabei vergleichen sie das Gerät vor allem mit der Nikon D600, die ihrer Meinung nach in einer ähnlichen Gewichtsklasse gastiert aber rein von den Spezifikationen her leichte Vorteile hat. Auf der anderen Seite gestehen sie der EOS 6D zu wesentlich kompetenter daher zu kommen. Ihr erster Eindruck: Eine sehr gute aber irgendwie auch konservative Kamera, die noch besser hätte werden können, wenn Canon noch ein paar mehr Funktionen eingebaut hätte.

Auch das Chip-Magazin hat sich die Kamera schon einmal etwas näher angesehen und zeigt sich vor allem von dem Preis beeindruckt, der gerade einmal bei knapp 2000 Euro liegt, was in ihren Augen für eine Spiegelreflexkamera in dieser Gewichtsklasse schon „der Knaller“ ist. Neben der Ausstattung wird zudem das gut verarbeitete und griffige Gehäuse gelobt.